"Divided by the colours,
split by our beliefs,
forced against each other -
nothing's as it seems.
But between white walls
we could forget it all.
The fear would fade,
we could start to change
a world divided and afraid."
- Our Last Night, A World Divided
Letzte Woche war ich das erste Mal bei einem Our Last Night Konzert. Meine Lieblingsband. Ich war so glücklich wie schon lang nicht mehr und ich wünsche mir diesen Tag zurück. Ich kann es kaum erwarten, bis sie im Oktober wieder kommen. Meine Gefühle driften wieder ins Negative ab und die Tage werden ein lang gezogenes Elend des Nichts. Meine Ernährung ist so schlecht, dass ich langsam sogar Pickel und Juckreiz bekomme, ich habe eine Fressattacke nach der anderen und ich schäme mich so. Ich habe mir vorgenommen, mich nun gesund zu ernähren. Das tue ich zwar immer, aber wenn ich bald auch noch in ein pickliges Gesicht schauen muss, kann ich mich auch sofort von der nächsten Brücke stürzen. Außerdem macht mir der Gedanke an die Zukunft immer mehr Angst. Eigentlich will ich nur die Welt erkunden und überall für das nötigste Geld jobben, aber dadurch, dass ich schon so ein bescheidenes Startkapital habe wird das wohl kaum möglich sein. Das macht mir einfach zu schaffen, denn wofür lebe ich denn, wenn mein großes Ziel nicht zu realisieren ist? Vielleicht gebe ich einfach alles auf und schaue mal wie weit ich ohne Geld komme. Aber dann ist da auch noch mein Wunsch, sozial benachteiligten Menschen zu helfen und das kann ich am Besten, wenn ich studiert habe. Wahrscheinlich mache ich mir mehr Gedanken, als eigentlich nötig sind, doch ich stehe im Moment davor, dass ich Uni-Bewerbungen schreiben muss und obwohl ich nicht einmal angefangen habe, flippe ich schon aus. Wie schwer kann es denn sein, mein Leben auf die Kette zu bekommen und gleichzeitig glücklich zu sein?
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