
Ich sitze im Auto meiner Mutter und mal wieder geht es nur darum, dass ich etwas falsch mache. Ich weiß nicht genau, wohin meine Mutter fahren muss. Angeschrien werde ich. Dann ist es vorbei. Meine Mutter hält am Straßenrand, der noch einen ganzen Berg von Lea entfernt ist, setzt mich samt Getränkekiste und schwerer Tasche aus und fährt weg. Verloren stehe ich im Halteverbot und weiß nicht, was ich tun soll. Ich rufe Lea an, sie geht nicht ran. Ich setze mich auf die Kiste und mir läuft eine Träne über die Wange. Wieder rufe ich Lea an. "Lea, ich weiß nicht was ich machen soll!" Ortswechsel. Es ist kurz vor Mitternacht. Ich werde hinausgeschickt, Lu kommt mit mir. Es ist 0:00, Lu fällt mir um den Hals und wünscht mir alles Gute zum Geburtstag. Ich komme hinunter, bekomme Geschenke, Kuchen. Ich bin gerührt. Es ist schön. Um drei komme ich nach Hause, meine Mutter ist nicht da. Nur vorhin ein kurzer Anruf, sonst ist sie nicht da. Ihre Tochter wird siebzehn und sie ist nicht da. Sie ist doch da, ich bin verwirrt. Angespannte Stimmung. Menschen kommen, getümmel, lautes Gerede. Ich fühl mich unwohl, möchte weg. Schreibe mit Sandra, treffen uns am See. Muss weg da, muss weg. Keine Menschen, kein Gerede, ich halte es nicht aus. Komme Abends wieder, gehe in mein Zimmer, verschließe es, krabbel unter die Bettdecke.
Happy Birthday to me.
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