"Never forget what you are,
for surely the world will not.
Make it your strength.
Then it can never be your weakness.
Armor yourself in it,
and it will never be used to hurt you."
- George R. R. Martin, A Game of Thrones
Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich denke, dass nichts fühlen schlimmer ist als Trauer oder Schmerz. Diese Gefühle zeigen einem Menschen zumindest, dass er existiert. Leere ist schlimmer. Jeder Tag vergeht wie im Flug, doch ich komme einfach nicht weiter. Ich fühle mich, als wäre ich selbst in einem Standbild gefangen, aber um mich herum passiert alles im Schnelldurchlauf. Ich möchte das Leben spüren, Dinge tun, die mich glücklich machen. Mit Menschen, die mir etwas bedeuten. Doch alle Menschen um mich rum verschwinden langsam und ich kann nicht einschätzen, ob ich es unbewusst bin, die sich abwendet, oder ob meine Freunde das tun. Ich bin so müde davon, immer darüber nachzudenken, wie ich mich verhalte. Ich bin es satt, stundenlang darüber zu grübeln, ob das, was ich gesagt und getan habe, nun richtig war oder falsch. Bauchschmerzen davon zu bekommen, das Gefühl zu haben, ich hätte mich falsch verhalten oder mich zu einer Lachnummer gemacht. Also ist es in dem Sinne vielleicht gar nicht so übel, keine Freunde zu haben. Wieso fühlt es sich dann übel an? Vielleicht heilt die Zeit ja doch alle Wunden. Ich werde meine Erlebnisse jedenfalls nicht mehr an Menschen hängen. Ich werde tolle Dinge erleben, selbst wenn ich dabei allein bin. Wer sagt, dass man mit sich selbst nicht auch glücklich sein kann?
Things to be happy about
- Hollywood Undead Konzertkarte ✓
- Michael Mittermeier "Wild"-Karte ✓
Vielleicht würde mich eine Begleitung auch nur davon abhalten, bei solchen Shows super nette Menschen kennen zu lernen? Wenn ich mir das lang genug einrede, wird es bestimmt irgendwann wahr.
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