"Words have the power to change us."
- Cassandra Clare, Clockwork Angel
Ich hasse Weihnachten. Es tut weh, das zu sagen, aber es ist absolut wahr. Seit meiner Geburt kann ich mich nicht an ein einziges, schönes Weihnachtsfest erinnern (und ich hoffe stark, dass meine Mutter diesen Blog niemals liest, es liegt nämlich ganz sicher nicht an ihr.). Jetzt sitze ich hier rum und hoffe im Stillen, dass alles bald vorbei ist. Die Weihnachtszeit macht mich so fertig, dass ich Angst habe, rückfällig zu werden. Ich möchte endlich mal positive Sachen auf diesen Blog schreiben, möchte endlich mal stolz auf mich sein und mich gut fühlen, aber stattdessen fühle ich mich immer ganz genau anders. Hinzu zu der Weihnachts-Missstimmung kommt auch noch diese quälende Ungewissheit über meine Zukunft. Ich habe so super Projekte gefunden, an denen ich so gern teilnehmen würde, aber ich habe einfach nicht das Geld. Aber immerhin ist mein Ehrgeiz geweckt worden. Ich werde mir jetzt erstmal einen Freiwilligendienst in Europa suchen, vorzugsweise in Großbritannien oder Finnland, weil ich das schon immer machen wollte. Währenddessen kann ich dann für meinen neuen Traum sparen, welcher ist, einen Freiwilligendienst in einem Nationalpark oder einer Meeresschildkröten-Auffangstation in Tansania zu machen. Ich weiß auch nicht, eines Tages kam ich einfach auf die Idee und jetzt ist es mein großes Ziel, weil ich irgendwie das Gefühl habe, die Decke würde mir auf den Kopf fallen und wenn ich anfange zu studieren wäre mein Leben vorbei. Ich möchte etwas Ungewöhnliches, Spannendes tun. Ein Land bereisen, dass ich höchstwahrscheinlich so niemals bereisen könnte. Etwas erleben. Alles, was ich mir bis jetzt vorgenommen habe, ist schief gegangen. Niemals habe ich geschafft, was ich wollte. Diesmal wird das anders. Ich kann so nicht mehr weiter machen. Ich brauche Perspektiven in meinem Leben.
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