"His absence will haunt their hallways, and he will be a space they can't fill.
And then time will pass and the hole will be gone, like when an organ is removed
and the body's fluids flow into the spaces it leaves. Humans can't tolerate emptiness for long."
- Veronica Roth, Divergent
Im Moment ist alles ein wenig verwirrend. Mein Leben, meine Gefühle, alles. Manchmal kriege ich das Verstreichen der Zeit gar nicht mehr mit. Ich bewege mich wie in slow motion und wenn der Tag vorbei ist, wundere ich mich, wohin er gegangen ist. Denn ich habe nichts davon mitbekommen.
Im Moment ist alles ein wenig durcheinander. So viele Dinge sind zu erledigen und selbst, wenn ich den Wunsch hätte, sie zu erledigen, könnte ich es einfach nicht. Ich muss einfach nur im Bett liegen und meine Decke anstarren. Das ist der Höhepunkt meines Tages.
Im Moment ist alles ein wenig unwirklich. Denn das einzige, was ich tue, ist lesen. Lesen, lesen, lesen. Meine Umgebung ist mir so egal geworden und ich suche nur die Wärme und Zuflucht eines guten Buches, sodass ich alles um mich herum vergessen kann.
Im Moment ist alles nicht richtig. Gar nichts. Wieso ich nicht aus diesem Nebel erwachen kann, wieso ich nicht auftauchen kann aus dem tiefen Meer der stille, weiß ich nicht. Nichts ist wirklich tragisch, aber alles unaushaltbar. Als würde ich nur zerbrechen, wenn ich auf die Straße gehe. Als wäre ich für all das hier nicht mehr bereit.
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