20140310

Ich bin nicht mehr in der Lage, meine Gedanken in Worte zu fassen.
In mir ist nichts greifbares mehr, nur unendliche Leere.
Mein Leben rauscht an mir vorbei,
wie die Welt in einem Zug.
Die Umwelt ist nicht vertraut,
sie ist zwar farbenfroh,
doch fremd.
Sie ist nicht bedeutend.

Das Leben ist unendlich müßig,
ständig bin ich allein.
"Freunde" halten sich nicht an Versprechen.
Diese bestimmte Person ruft nicht an.
"Ich ruf dich dann morgen an!"
- Sie ruft nicht an.
Das habe ich erwartet.
Dennoch bin ich tief getroffen.

Ich sollte für die Schule lernen,
doch alles ist egal.
Alles ist egal.
Ich sollte meine verdammten Appetit Control Pillen nehmen.
"Ich fang morgen an!"
- mal sehen.

Ich bin eine Versagerin auf ganzer Linie.
Und das schlimmste,
das größte Versagen
ist mein Selbstmitleid.
Selbstmitleid ist albern.
Selbstmitleid ist zerstörend.
Selbstmitleid ist tötlich.

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