Mein Herz rast wie wild, ich habe ungeheure Angst. Zu lange habe ich diesen Moment aufgeschoben und jetzt, wo es so weit ist, dem Problem ins Augen zu blicken, kann ich es nicht. Ich
kann einfach nicht. Es ist wichtig, wirklich wichtig. Aber es würde mich zerbrechen, ich weiß es. Sie erwartet von mir, stark zu sein. Ich bin stark. Zumindest denke ich das. Aber
das überschreitet alles. Verloren laufe ich durch die Stadt, vorbei an fremden Gesichtern. Möchte meinen Kopf frei bekommen, lasse die Tränen laufen.
Oh nein. Ich darf meine Tränen nicht zeigen, renne in eine Seitenstraße, fahre mir mit dem Handrücken übers Gesicht. Was mach ich bloß? Ich weiß es nicht.
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